Arbeitskreis Igelschutz Berlin e.V.

Ernährung

Igel sind Insektenfresser. In der Pflegezeit soll man sie jedoch nicht mit Schnecken oder Regenwürmern füttern, denn diese können Innenparasiten übertragen.

"Grundnahrungsmittel" sind Katzen- oder Hundedosenfutter, Eier (hartgekocht oder als Rührei), Geflügelfleisch (gekocht) Hühnerherzen (gekocht) und Rinderhackfleisch (roh nur ganz frisch, sonst kurz angebraten).

Als darunter zu mischende "Ballaststoffe" (zur guten Verdauung nötig!) kommen Futterhaferflocken, Weizenkleie und das in Zoohandlungen erhältliche Igeltrockenfutter infrage. Fehlen diese Ballaststoffe, wird der Kot dünn, schmierig und stinkend.
Achtung: Igeltrockenfutter nicht wie auf den Packungen angeben als Alleinfutter verwenden!!!
Das Mischungsverhältnis: z.B. zwei Teile Dosenfutter und ein Teil Igeltrockenfutter.

Zum "Zähneputzen" gibt man mindestens zweimal pro Woche gekochtes enthäutetes Hühnerklein mit den Knochen. Während der Genesungsphase des Igels fügt man der Nahrung täglich etwa eine Messerspitze vitaminisierten Futterkalk bei.

Unter diesem Link, finden Sie ein bewährtes Futterrezept.

Gefüttert wird einmal am Tag, und zwar abends. Futter und Wasser (keine Milch!) gibt man in flachen, kippsicheren Glas- oder Porzellannäpfchen. Futterreste wegwerfen, Näpfe täglich heiß spülen!

Die Nahrungsmenge hängt vom Körpergewicht des Igels ab. Ein mittelgroßer Igel frisst etwa die Menge, die einen 150g Joghurtbecher füllen würde. Maßgebend ist aber vor allem die Gewichtszunahme (anfangs alle zwei Tage, später wöchentlich wiegen!). Zu Beginn der Pflege sollte der Igel mind. wöchentlich 70 bis 100 g, später 50 bis 70 g zunehmen.



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